Archiv der Kategorie:Allgemein

Der Winter kommt – HAUTPFLEGE

Der Winter kommt –

– und bringt einige Veränderungen mit sich.

Haut, Haare und natürlich das Immunsystem werden in dieser Zeit extrem belastet.
Wir haben einige Empfehlungen für Sie zusammengestellt, um sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten und gut durch den Winter zu kommen.

Teil 1 – – – Haut

Wir alle kennen das. Draußen wird es kalt und grau und es gibt nichts schöneres als es sich in der warmen Wohnung auf dem Sofa oder, wer das Glück hat, vor dem Kamin mit einem guten Buch oder einem schönen Film gemütlich zu machen. Ein Schneespaziergang an der frischen Luft und ein heißes Bad um sich wieder aufzuwärmen gehören ebenfalls zur Winterzeit.

Doch der Winter hat auch seine Tücken.
Die trockene Heizungsluft regt die Haut dazu an, mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche zu transportieren, doch da bei niedrigen Temperaturen die Talgproduktion gedrosselt wird, verliert der natürliche Lipidfilm seine Stabilität und das Wasser verdunstet einfach. Die Haut trocknet aus und wird empfindlich und rau. Durch die Kälte ziehen sich die unter der Haut liegenden Blutgefäße zusammen, sie wird weniger mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, so dass sie blass und trocken aussieht.

Die Gesichtshaut ist zusätzlich auch kaltem Wind ausgesetzt, der ebenfalls die Austrocknung begünstigt.
Im Winter ist eine gute Tagespflege also unerlässlich, die hilft, die natürliche Hautbarriere zu stärken oder wieder aufzubauen. Da hauptsächlich der Lipidfilm unter der Kälte leidet, macht es Sinn auf eine Pflege umzusteigen, die entweder die Lipidproduktion wieder erhöht, oder der Haut Lipide zuführt, so dass es der Haut leichter fällt, die Feuchtigkeit zu speichern.

Avène ‚Nutritive‘ Creme schützt das Gewebe mit Pro-Tocopherol und kann durch Biocymentine den bröckelnden Zellkitt wieder verstärken. Die enthaltene Karitébutter wirkt nährend, aufbauend und rückfettend.
Sie ist ideal für empfindliche, trockene Haut. Für empfindliche, sehr trockene Haut gibt es auch eine Reichhaltige Version.
Vichy ‚Nutrilogie‘ ist eine Intensiv-Aufbaupflege für trockene Haut. Das enthaltene Sphingo-Lipid ist eine Vorstufe des körpereigenen Lipids, dessen Produktion im Winter gedrosselt wird, und regt die natürliche Produktion an.
Vor dem Schlafengehen kann man die Haut mit einer Feuchtigkeitsmaske verwöhnen, so dass sie über Nacht den Flüssigkeitsspeicher wieder auffüllen kann. Lieracs ‚Masque Confort‘ enthält hydratisierende Rosa Tonerde in Kombination mit Rosen- und Kirschblütenextrakt. Auf die trockene Haut aufgetragen und nach 5-10 Minuten mit einem Wattepad wieder abgenommen, versorgt sie die Haut über Nacht mit Feuchtigkeit und macht sie wieder geschmeidig.

Auch die Lippen leiden aufgrund der dünnen Haut besonders unter den Witterungseinflüssen. Durch heilungsförderndes Sucralfat werden aufgesprungenen Lippen restrukturiert und die rückfettenden Eigenschaften der Cold Cream schützen vor weiterer Austrocknung. Beides findet man im Avène Cold Cream Lippenbalsam. Auch Dexpanthenol im Bepanthol Lipstick kann bei trockenen, rissigen Lippen wundheilungsfördernd wirken.

Obwohl sie nicht direkt den äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, leidet auch die Körperhaut.
Wer kennt das nicht, der schöne, warme, neue Wollpullover in dem man so eine gute Figur macht, juckt leider so, dass man ihn am Liebsten gar nicht mehr anziehen möchte. Knie, Ellbogen und Schienbeine sind trocken und rau. Auch hier ist ein Lipidmangel der Auslöser.
Reichhaltige Cremes wie die ‚lipid-aufbauende Körpermilch‘ von Lierac, mit Urea, Carthamus-Öl und Karité-Butter oder die ‚Cold Cream, Reichhaltige Körpermilch‘ von Avène eignen sich besonders für empfindliche,trockene Haut, da sie hydratisierend und beruhigend, auch auf Hautirritationen wirken.
Für diabetische Haut, die sowieso zu Trockenheit neigt, bietet sich die Diabetische Hautpflege von Eubos an, da sie mit Carnosin, Pheohydrane, Harnstoff und einem besonderen Hamamelis-Panthenol-Koplex schützend und reparierend wirkt, und genau auf die Bedürfnisse von diabetischer Haut abgestimmt ist.
Obwohl zu langes und zu heißes Baden sich auch negativ auf den Lipidfilm auswirken kann, spricht nichts dagegen sich zum Aufwärmen ab und zu ein heißes Bad zu gönnen. Auf Rückfettende Badesubstanzen wie zum Beispiel die Totes Meer Badesalze ‚Mandel-Ölbad‘ und ‚Oliven-Ölbad‘ sollte dabei aber geachtet werden, denn sie verhindern ein Austrocknen der Haut, da auch sie zum Erhalt der Lipidschicht beitragen. Danach natürlich gut cremen 😉

Hände und Füße lassen sich vor allem über Nacht schön verwöhnen.
Dick eingecremt in Baumwollsocken bzw. -handschuhe verpackt, kann die Pflege über Nacht besonders gut vom Körper aufgenommen werden. La Roche Posays ‚Lipikar Xerand‘ oder die Avène ‚Cold Cream Hand‘ verwöhnen die Haut bis in die tieferen Schichten. Die ‚Repair Fußcreme‘ aus der ‚Trockene Haut‘ – Serie von Eucerin enthält Lactat und 10% Harnstoff, die den Feuchtigkeitsverlust verhindern. Sie ist auch bei extrem trockenen und rauen Füßen geeignet, und beugt Verhornungen und Druckstellen vor. Schrunden, die gerne im Winter auftreten, lassen sich gut mit unserer hauseigenen Schrundensalbe behandeln. Pflegendes Wachs, Lanolin und Perubalsam wirken beruhigend und wundheilungsfördernd auf die verletzte Haut.

Zu guter Letzt sollte man auch die Schleimhäute nicht vergessen, denn die trockene Heizungsluft setzt auch Ihnen zu.
Die Augen werden trocken und jucken oder kratzen. Hier schaffen befeuchtende Augentropfen mit Hyaluronsäure Abhilfe, z.B. Hylo-Comod im Fläschchen oder Opticalm in praktischen Einzeldosen. Beide sind auch gut mit Kontaktlinsen verträglich und schaffen langanhaltende Linderung.
Die Nasenschleimhaut spielt bei der Abwehr von Viren oder Bakterien eine große Rolle. Ist sie nicht gut durchblutet oder trocken, bilden sich leicht Eintrittspforten, z.B. für Rhinoviren, die einen Schnupfen oder generell eine Erkältung auslösen können. Doch wer bei Nasenspray sofort an abschwellende Wirkstoffe denkt, liegt falsch. Es gibt viele verschiedene Arten, die von schlichter Befeuchtung, wie z.B. mit Meerwasser [Bepanthen MeerwasserSpray] bis hin zur Pflege mit Aloe Vera [Rhinodoron der Firma Weleda] oder Dexpanthenol [hysan Pflegespray] reichen. Durch den osmotischen Effekt von hypertoner Meerwasserlösung gibt es mittlerweile auch abschwellende Nasensprays, die auf das Sympathomimetikum Xylometazolin verzichten. Ist die Nase innen sehr trocken und gereizt bietet sich die Bepanthen Augen- und Nasensalbe an, die offene oder wunde Stellen pflegt.

Unser Thema im August – Reisepharmazie

Der Sommer kommt – die Reisezeit naht

Ist Ihre Reiseapotheke auf dem neuesten Stand?
Alle Impfungen komplett?
Welche Vorsorge-Maßnahmen werden für welches Land empfohlen?

Impfschutz

Gerade für exotische Reiseziele können zusätzliche Impfungen nötig sein, die eventuell schon Wochen vorher verabreicht werden müssen, damit der Impfschutz gewährleistet werden kann.

In Deutschland besteht keine Impfpflicht, jedoch gibt es eine Reihe von Impfungen, die von den obersten Gesundheitsbehörden der Länder empfohlen werden. Sie basieren auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts.

Dazu gehören (unter anderem):
Tetanus
Diphtherie
Masern
Mumps
Röteln
Pertussis (Keuchhusten)
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Hepatitis B

Bei Reisen ins Ausland gibt es für bestimmte Länder oder Regionen die Empfehlung für:

Typhus:
Zum Beispiel bei Rucksackreisen abseits der gängigen Routen, in Ländern, in denen schlechte hygienische Bedingungen herrschen oder bei einem längeren Aufenthalt (> 1 Monat)

Tollwut:
Bei der Reise in ein Tollwut-Endemiegebiet oder in ein Gebiet in dem Tollwut-Immunglobuline eventuell nicht sofort zur Verfügung stehen.
Für Personen mit einem erhöhten Risiko einer Tollwutexposition, wie z.B. Trekker, Rad- und Motorradfahrer.

Gelbfieber:
Bei der Einreise in ein Gelbfieber-Endemiegebiet ist die Impfung von der WHO empfohlen und auch vorgeschrieben.
Dazu gehören zum Beispiel große Teile Afrikas oder Südamerikas.

Malaria:
Bei der Reise in ein Malariagebiet ist eine Prophylaxe sinnvoll. Trotzdem sollte vor Ort ein Repellent und ein Moskitonetz verwendet werden.

Kommen Sie frühzeitig bei uns vorbei, und lassen Sie sich zum Thema Impfschutz beraten.
Wir erstellen Ihnen auch gerne Ihren persönlichen Impfplan.

Checkliste für die Reiseapotheke:

Ist Ihre Reiseapotheke komplett?

  • Wundversorgung: Etwas zur Wunddesinfektion / Pflaster / Kompressen / Binden / Schmerztabletten
  • Magen-/Darmbeschwerden: Etwas gegen Durchfall / Übelkeit / Erbrechen / Reisekrankheit / Verstopfung / Sodbrennen
  • Erkältungsbeschwerden: Etwas gegen Husten / Schnupfen / Halsweh / Fieber / Nasenspray
  • Insektenstiche: Repellent / Fenistil Gel / Antihistaminika
  • Persönliche Dauermedikamente nicht vergessen!

 Thromboseprophylaxe

Sie haben eine lange Reise vor sich? Egal, ob Sie mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto unterwegs sind, durch langes Sitzen steigt die Thrombose-Gefahr.
Durch die mangelnde Bewegung kann es zu einem Blutstau kommen, da die Venenklappen schlechter schließen.
Medizinische Stützstrümpfe üben von außen gezielt Druck auf die Wadenmuskelpumpe aus, so dass die Venenklappen unterstützt werden, und wieder dicht schließen. Durch den speziellen Druckverlauf wird das Blut aus Fuß und Wade ohne ein Abschnüren der Kniekehle nach oben geleitet.
Lassen Sie sich zum Thema Reisestrümpfe bei uns beraten.

 

 

 

Unser Thema im November – Erkältungszeit

Die Erkältungs- und Grippezeit hat begonnen

Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch die Erkältungszeit. Schon bei einem Schnupfen sprechen wir gerne von Grippe, doch tatsächlich sind eine saisonale Grippe und eine Erkältung zwei ganz verschiedene Krankheiten.

Die Grippe, durch Influenzaviren verursacht, ist eine viel ernster zu nehmende Erkrankung als ein grippaler Infekt.
Typische Symptome sind.

  • trockener Reizhusten
  • Kopf-, Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen
  • Abgeschlagenheit und manchmal Übelkeit mit Erbrechen
  • Plötzlich auftretender Krankheitsbeginn mit Fieber (>38,5)

Da das Immunsystem mit zunehmendem Alter an Leistungskraft verliert, sollten ältere Menschen eine Grippeimpfung in Betracht ziehen. Auch Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislaufbeschwerden tragen dazu bei, dass das Immunsystem nicht so gut mit dem Erreger fertig wird. Die Folge sind ein stärkerer Krankheitsverlauf, länger anhaltende Beschwerden und das eventuelle Auftreten von Komplikationen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können (wie z.B. Lungenentzündung).

Grippeviren verändern sich sehr schnell, deswegen gibt es jedes Jahr einen neu angepassten Impfstoff, der den Schutz gewährleisten soll. Da es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis der Immunschutz voll aktiv ist, sollte man sich vor Beginn der Grippesaison impfen lassen, also im Oktober oder November.

Ihr Hausarzt führt die Grippeimpfung durch. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob diese die Kosten übernimmt. Ab 60 Jahren wird die Impfung von allen Kassen übernommen.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Grippeimpfung außerdem noch für folgende Personengruppen:

  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • medizinisches Personal
  • Schwangere
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung (durch ein Grundleiden wie z.B. Diabetes/chronische neurologische Krankheiten/HIV-Infektion/Immundefekte/Herz-Kreislaufkrankheiten/chronische Erkrankungen der Atmungsorgane)

Gegen einen grippalen Infekt kann man sich dagegen nicht impfen lassen, da er durch unzählige verschiedene Viren hervorgerufen werden kann. Keime dringen in die Atemwege ein, und führen dort zu krankhaften Veränderungen der Schleimhaut. Es erfolgt eine vermehrte Produktion von zähflüssigem Schleim, der nicht schnell genug abtransportiert werden kann und sich in den Atemwegen anstaut. Diese Schleimansammlungen bieten einen idealen Nährboden für Bakterien, weshalb eine ernste Bronchitis oder eine Sinusitis eventuell auch mit Antibiotika behandelt werden muss.
Man kann sich aber vorbeugend schützen, oder, falls es einen doch erwischt hat, rechtzeitig reagieren, und den Infekt so um einiges verkürzen. Vitamin C und Zink in Kombination stärken das Immunsystem. Bereits bei ersten Anzeichen einer Erkältung (Kratzen im Hals, Schnupfen) gibt es viele pflanzliche oder homöopathische Kombinationen, die die Dauer und den Verlauf der Erkältung positiv beeinflussen. Hierzu zählen zum Beispiel Imupret, Meditonsin oder Influex. In akuten Fällen ist auch eine stündliche Gabe möglich.
Außerdem sollte man auf eine gesunde und vitaminreiche Ernährung achten, da viele Vitamine durch ihre antioxidative Wirkung das Immunsystem vor oxidativem Stress schützen können. Eine reichliche Flüssigkeitszufuhr führt zu einer Verflüssigung des Schleims, so dass dieser leichter abgehustet werden kann. Am Besten geeignet sind Tee und Mineralwasser. Heißer Tee wirkt außerdem schweißtreibend, was wiederum das Immunsystem anregt. Bei hohem Fieber sollte man allerdings aufpassen, denn dann ist das Immunsystem schon sehr aktiv. Da auch Schlaf das Immunsystem unterstützt, ist es besser sich ein paar Tage richtig zu schonen und ins Bett zu legen, um sich schnell zu erholen, als sich über einen längeren Zeitraum durch die Tage zu schleppen.

Zu Husten, Schnupfen und co. dürfen Sie sich gerne bei uns in der Apotheke beraten lassen.

Kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!

 

Aktionswoche im Oktober – Zu hoher Blutzucker?

Unsere Aktion im Oktober :

Wir messen Ihren Langzeit-Blutzucker!

Vom 07.10.2013 – 12.102013 können Sie bei uns Ihren Langzeit-Blutzucker messen lassen.

Was bedeutet Langzeit-Blutzucker?

Als Blutzucker wird die im Blut gelöste Glucose bezeichnet. Sie ist der Hauptenergielieferant für unseren Körper. Bei einer normalen Blutzucker-Messung wird nur der momentane Blutzuckerspiegel, als eine Momentaufnahme, gemessen.
Der Wert für den Langzeit-Blutzucker wird HbA1c-Wert genannt. Er gibt Auskunft über den Blutzuckerspiegel der vergangenen 8 – 10 Wochen. Hb steht hierbei für Hämoglobin, den wichtigsten Eiweißstoff der roten Blutkörperchen, der den Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen transportiert und das entstehende Kohlendioxid beseitigt. Ein Teil dieses Hämoglobins verbindet sich unlösbar mit dem im Blut befindlichen Zucker. Der HbA1c-Wert gibt an, wie viele Hämoglobinmoleküle untrennbar mit Zucker verbunden sind. Bei einem gesunden Menschen sind ca. 5 % aller Hb-Moleküle mit Zucker verbunden.

Wie kommt es zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel?

Nach jedem Essen steigt der Blutzuckerspiegel an. Problematisch wird es erst dann, wenn der Körper nicht genügend Insulin produziert, um ihn wieder zu senken. Die Glucose wird dann nicht richtig abgebaut und dem Körper fehlen wichtige Bausteine zur Energieversorgung.
Faktoren für eine gehemmte Insulinproduktion können Übergewicht, eine falsche Ernährung, Alkohol-  oder Nikotinkonsum oder eine genetisch bedingte Veranlagung sein.

Wen betrifft das?

Sie sollten Ihren Blutzuckerspiegel im Blick behalten wenn:

  • es in Ihrer Familie Fälle von Diabetes gibt
  • Sie einen erhöhten Blutdruck haben
  • Ihre Cholesterinwerte erhöht sind
  • Sie übergewichtig sind

Wie läuft die Messung ab?

Alles was wir brauchen ist ein kleiner Tropfen Blut aus Ihrer Fingerkuppe und ein kleines Bisschen Ihrer Zeit.
Ein spezielles Langzeit-Blutzucker-Messgerät (Quo-Test A1c) liefert das Ergebnis in wenigen Minuten.

Wann muss ich mir Sorgen machen?

Der Normalbereich für Personen die nicht an Diabetes leiden, liegt zwischen 4 – 6% (das entspricht 20-42 mmol/ml).
Sind Sie Diabetiker, darf er auch zwischen 6-7% (42-53 mmol/ml) liegen. Liegt der HbA1c-Wert bei über 7%  (>53 mmol/ml) sollte die Diabetes-Einstellung optimiert werden.
Dieser Test soll nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Nur Ihr Arzt kann eine fundierte Diagnose stellen und eine angemessene Therapie einleiten.

Kann ich selber zu einem guten Blutzuckerwert beitragen?

Ja, das Risiko eines erhöhten Bluzuckerspiegels kann durch viel Bewegung und einer gesunden Ernährung gesenkt werden. Übergewicht ist ein großer Faktor für einen Typ-2-Diabetes.

 

 

 

Unser Thema im September – Schulanfang ist Läusezeit

Schulanfang – Läusezeit

Wenn die Schule wieder losgeht, und die Kinder die Köpfe zusammenstecken, ist für die Läuse wieder Hochsaison.

Wie sehen Läuse überhaupt aus?

Läuse sind kleine, grau bis rötlichbraune Insekten. Sie werden zwischen 2 und 4 mm groß und ernähren sich ausschließlich von Blut. Die weiblichen Kopfläuse legen im Laufe ihres Lebens 150 – 300 Eier, die sie mit ihrem Sekret an den Haarschaft, direkt über der Kopfhaut, kleben. Am Häufigsten geschieht das hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen, weil die Haare dort besonders dicht beieinander stehen und die Temperatur von 27 bis 30 Grad perfekt für die Entwicklung ist. Die Eier nennt man Nissen. Sie sind etwa 0,8 mm groß und glänzen weiß. Da sie durch den Kitt sehr fest am Haar haften, reicht eine normale Haarwäsche nicht aus, um die Nissen zu entfernen. Ein Nissenkamm ist deswegen unbedingt erforderlich.

Läuse können ohne Nahrung bis zu 3 Tage überleben, das heißt auch im Schulbus oder in der Bahn kann man sich leicht anstecken, wenn sich dort vorher jemand mit Kopfläusen aufgehalten hat.

Tipps zur Vorbeugung und Behandlungsmaßnahmen:

In Kindergarten und Schulen lange Haare zusammenbinden. Mützen oder Kappen aufsetzen, und bitte nicht tauschen. Nebeneinander hängende Jacken ggf. in separaten Plastikbeuteln verstauen.

Für Kuschel- oder Leseecken ein Textil Spray gegen Läuse verwenden, zum Beispiel von Mosquito.

Ist ein Befall mit Kopfläusen aufgetreten, dann Ruhe bewahren 🙂 Kopfläuse können keine Krankheiten übertragen, sollten aber trotzdem unbedingt behandelt werden.

Am einfachsten geschieht dies mit einem Anti-Läuse-Shampoo, zum Beispiel mit Mosquito Med Läuse Shampoo. Es wirkt rein physikalisch, indem es die Läuse mit einem Ölfilm umhüllt, und so deren Atmungsöffnungen verklebt, so dass die Läuse ersticken. Der Vorteil dieser biologischen Zusammensetzung liegt darin, dass das Shampoo sowohl bedenkenlos längerfristig angewendet werden kann, als auch im Verdachtsfall als reine Vorsichtsmaßnahme.
Nach der Behandlung mit einem Shampoo sollten die Haare noch mit einem Nissenkamm auf Eier untersucht werden. Auch der Rest der Familie sollte in die Behandlung mit einbezogen werden. Kopfkissenbezüge, Mützen, und sonstige Textilien, die von den Kopfläusen befallen sein könnten am Besten bei 30 Grad mit einem Läuse-Waschmittel waschen. Für nicht waschbare Textilien, wie zum Beispiel Autositze gibt es auch Textilspray. Im Kindergarten oder der Schule muss auf jeden Fall Bescheid gegeben werden, um eine weitere Verbreitung der Läuse zu verhindern.
Nach 7 bis 8 Tagen sollte die Behandlung wiederholt werden, damit sich der Lausbefall nicht durch nicht entdeckte Nissen erneut ausbreitet.

Kurz gesagt:
  • Ein Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Läuse kommen vor allem dort vor, wo enger Körperkontakt von vielen Menschen dazu beiträgt, dass sich die Läuse schnell verbreiten können.
  • Vorbeugend kann man sich mit einem Läuseabwehr-Spray schützen, oder einfach den Körperkontakt meiden, was allerdings in Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten schwer umzusetzen ist.
  • Lausbefall wird meistens durch häufiges Kratzen am Kopf entdeckt.
  • Wenn Sie erfahren, dass es in Ihrer Umgebung Läuse gegeben hat, dann sollten Sie den Kopf der Kinder nach Läusen absuchen. Die im Haar festgeklebten Läuse-Eier ähneln Hautschüppchen. Sie müssen mit dem Nissenkamm ausgekämmt werden.
  • Im Verdachtsfall sollte die ganze Familie auf Kopfläuse untersucht und auch behandelt werden.
  • Mit dem Mosquito Läuseshampoo werden sowohl Läuse als auch Nissen abgetötet. Die Nissen müssen trotzdem mit dem Kamm entfernt werden, da das Shampoo den Kitt zwar anlöst, aber nicht ganz auflösen kann.
  • Das Mosquito Shampoo kann im Normalfall auch in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Eine Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker sollte aber vorab erfolgt sein.

 

 

 

 

 

 

Aktionswoche im Mai – Cholesterin

Haben Sie hohes Cholesterin?

Nehmen Sie sich 10 Minuten für Ihre Gesundheit.

Vom 13. bis 18. Mai bestimmen wir Ihr Lipid-Profil hier bei uns in der Apotheke.

Was ist überhaupt Cholesterin?
Das Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff, den unser Körper selbst herstellt, und der verschiedene Aufgaben, wie z.B die Bildung von Hormonen, oder die Stabilisierung von Zellmembranen, erfüllt. Die Zufuhr von Cholesterin über die Nahrung ist eigentlich nicht notwendig, trotzdem enthält unsere tägliche Nahrung zwischen 500 und 750 mg Cholesterin. Das stellt im Prinzip kein Problem dar, solange die Blutwerte in Ordnung sind. Erst, wenn die Konzentration im Blut einen gewissen Wert überschreitet, kann uns das Cholesterin schaden.

Das Cholesterin wird im Blut von sogenannten Lipoproteinen transportiert, die in LDL (Low Density Lipoprotein) und HDL (High Density Lipoprotein) unterteilte werden.
Das LDL befördert das Cholesterin zu den Organen und Körperzellen, während das HDL für die Entsorgung des Cholesterins zuständig ist, indem es das Cholesterin aus den Zellen hin zur Leber transportiert, wo es in Gallensäuren umgebaut und dann über den Darm ausgeschieden wird.

Was passiert, wenn mein Cholesterinspiegel zu hoch ist?
Befindet sich zuviel Cholesterin im Blut, kann es sich an den Innenwänden der Blutgefäße ablagern, und so zu einer Arteriosklerose, einer sogenannten Arterienverengung beitragen. Da dies ein schleichender Prozess über Jahre hinweg sein kann, bemerkt der Betroffene zunächst nichts. Erst wenn mehr als 70% des Gefäßes verengt sind kommt es zu Durchblutungsstörungen, die bis zum Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen können!

Wichtig ist aber nicht so sehr der Gesamtcholesteringehalt, sondern das Verhältnis von HDL und LDL. Insbesondere ein hoher LDL-Wert in Kombination mit einem niedrigen HDL-Wert ist kritisch.

Wie wird mein Lipid-Profil gemessen?
Mit einem speziellen Analysegerät und einem kleinen Tropfen Blut lässt sich das Lipid-Profil bestimmen. Insgesamt werden 7 Werte gemessen, die Auswertung dauert nur wenige Minuten. Für die genaue Bestimmung der Werte ist es von Vorteil, wenn sie morgens nüchtern bei uns vorbei schauen.

Wieso ist mein Cholesterinspiegel erhöht?
Es gibt vielfältige Ursachen für erhöhte Cholesterinwerte.
Stoffwechselerkrankungen, genetische Ursachen, falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung sind einige davon.

Was kann ich dagegen tun?
Sorgen Sie für ausreichend Bewegung!
Statt für jede kleine Strecke das Auto zu nehmen, schwingen Sie sich aufs Rad, oder erledigen Sie kleine Besorgungen zu Fuß. Gerade Ausdauersport senkt den LDL- und erhöht den HDL-Spiegel.

Achten Sie auf Ihre Ernährung!
Die Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle für den Stoffwechsel. Sie sollte möglichst fettarm, ballaststoffreich und cholesterinarm sein. Alkohol wirkt sich ebenfalls ungünstig auf den Cholesterinspiegel aus. Nicotin wirkt gefäßverengend, was das Risiko für eine Arteriosklerose natürlich noch erhöht.

10 Tipps für eine bewusste Ernährung:

  • 5 mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse
  • Mageres Fleisch, wie z.B. Rind- oder Kalbfleisch und Geflügel bevorzugen. 2 – 3 mal pro Woche Fleisch ist genug.
  • 2 mal die Woche Fisch.
  • Vollkornprodukte, Vollkornmehl, Hülsenfrüchte und Haferflocken sorgen für eine ausreichende Ballaststoffzufuhr.
  • Margarine verwenden, die reich an ungesättigten Fettsäuren ist
  • Raps-, Oliven- oder Walnussöl enthalten besonders viele ungesättigten Fettsäuren
  • Beim Braten und Kochen mit Fett sparsam umgehen. Auch hier Raps- oder Olivenöl den Vorzug geben
  • Dünsten, Dämpfen, Grillen oder Garen im Tontopf oder in der Folie sind fettsparende Methoden.
  • Fettreiche Snacks und Knabbereien wie Chips und Schokolade sollten Sie vermeiden.
  • Bei Kuchen und Gebäck fettarmere Varianten, wie Hefegebäck, Obstkuchen oder Quarkteig, wählen.

Wenn sich die Cholesterinwerte trotz Ihrer Bemühungen nach einigen Monaten nicht verbessert haben, gibt es noch die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie. Besonders bekannt sind hier die Statine, wie Atorvastatin oder Simvastatin. Wurde Ihnen vom Arzt ein solches Medikament verschrieben, sorgt es für eine Drosselung der körpereigenen Cholesterin-Produktion in der Leber. Trotzdem sollte auch dann auf die Ernährung geachtet werden, denn eine fettmodifizierte Kost hilft, Medikamente einzusparen und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Verkaufsoffener Sonntag 28. April 2013

Am Sonntag, den 28. April 2013 öffnen Nagolds Geschäfte auch Sonntags wieder Ihre Türen.

Jetzt ganz neu im Sortiment: Lierac – Exklusive Phytokosmetik

Besuchen Sie uns zwischen 13 und 18 Uhr und lassen Sie sich zu den vielfältigen Produkten unserer neuen Kosmetikserie Lierac beraten!
Nur am Sonntag gibt es beim Kauf eines Lierac Produkts 10% Rabatt.

Der Sommer kommt – Spezielle Angebote gibt es auch für viele unserer Sonnenschutzprodukte.

Reiseapotheken-Check – kostenlos

Welche Medikamente brauche ich für meine nächste Reise?

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zur Ausstattung Ihrer Reiseapotheke, oder stellen sie für Sie zusammen.

Ein exotischeres Ziel?

Auch zum Thema Impfungen fürs Ausland stehen wir Ihnen beratend zur Verfügung.

Beachten Sie, dass für manche Impfungen mehrere Wochen Abstand nötig sein müssen, und informieren Sie sich rechtzeitig!

Aktuell

Der Winter kommt - HAUTPFLEGE
weiterlesen
Unser Thema im August - Reisepharmazie
weiterlesen
Unser Thema im November - Erkältungszeit
weiterlesen